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Die Wechseljahre der Frau sind ein völlig natürlicher Vorgang. Daher ist es wichtig, sie nicht als Krankheit sondern als den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt zu verstehen. Auf körperlicher Ebene endet die Zeit der Fruchtbarkeit, die Hormonproduktion ändert sich. Gleichzeitig findet in dem betreffenden Zeitraum häufig eine Veränderung der Lebensumstände statt.
Ob diese Phase als Neubeginn, als Chance für einen neuen Lebensabschnitt oder als Verlust und Problem erlebt wird, ist sehr individuell. Die körperliche und psychische Befindlichkeit ist erwiesenermaßen nicht allein abhängig von physiologischen Vorgängen wie z.B. den hormonellen Schwankungen.
Die häufigsten Wechseljahrsbeschwerden zeigen sich in Symptomen wie Hitzewallungen, Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Haut- oder Schleimhaut-Veränderungen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, unregelmäßige Blutungen, Antriebsschwäche usw.
Aus Sicht der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) lässt die Nierenenergie - unsere vitale Basis-Energie - natürlicherweise im Laufe des Lebens nach, was sich auf unterschiedliche Weise auf das energetische Geschehen im Körper – und damit auf die Befindlichkeit – auswirken kann.
Sie wird aber zusätzlich durch emotionale Belastung geschwächt. Sorgen, Aufregungen, Ängste und insbesondere permanente Überlastung und Überarbeitung schwächen die Nieren und führen zu Yin-Mangel – der wiederum zu den diversen klimakterischen Beschwerden beiträgt.
Jede Frau erlebt diese Zeit des Wandels auf ihre eigene Art, geprägt von biologischen, psychischen, sozialen und kulturellen Faktoren.
In asiatischen Kulturen beispielsweise gelten die Wechseljahre als Übergang zu einem Stadium der Weisheit; die Frau wird zur Überbringerin von Erfahrung für die jüngere Generation und hat somit eine bedeutende Position in der Gesellschaft. Es ist eine neue Kraft, eine neue Energie, die den Frauen zur Verfügung steht. Hier findet man kaum Beschwerden.
Auch in unseren Breitengraden sind jedoch Wechseljahrsbeschwerden keineswegs ein "Muss": nach wissenschaftlichen Untersuchungen hat
1/3 aller Frauen keine Beschwerden, 1/3 leichte bis mittlere und lediglich 1/3 mittlere bis starke.
Die gute Botschaft ist: jede Frau hat die Möglichkeit, sehr viel bezüglich ihrer Befindlichkeit zu beeinflussen.
Mit Shiatsu können wir die energetische Situation erkennen und entsprechend behandeln. Das Annehmen und aktive Gestalten der Veränderungsprozesse im Leben kann unterstützt werden. Die zur Verfügung stehende Energie kann bewahrt, Blockaden gelöst und der gesamte Energiefluss harmonisiert werden.
Die positive Wirkung von Shiatsu zeigt sich häufig schon nach der ersten Behandlung: Durch die wohltuende Entspannung finden und stärken Sie Ihre Mitte, unangenehme Symptome können sich bessern, an Bedeutung verlieren oder gar nicht erst auftreten.
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